KlimaEngineering für Gebäude hat zum Ziel, den höchsten Komfort für die Nutzer mit dem geringstmöglichen Einfluss auf die Umwelt zu erreichen. Transsolar strebt dies durch die Entwicklung und Validierung von innovativen Klima- und Energiekonzepten an. Die Transsolar Energietechnik GmbH wurde 1992 gegründet und arbeitet inzwischen weltweit mit 50 Ingenieuren in den Büros Stuttgart, München, New York und Paris.Unsere Beratung zielt darauf ab, höchsten Nutzerkomfort mit geringem Energieaufwand zu erreichen. Dabei berücksichtigen wir, dass sich Umgebungsbedingungen und Planung gegenseitig beeinflussen. Von Beginn des Planungsprozesses an, arbeiten wir eng mit den Kunden, Architekten, Haustechnikern und anderen Beratern zusammen, und beurteilen jeden Schritt nach den Gesetzmäßigkeiten der Thermodynamik und Physik. Daraus entsteht ein Klimakonzept, in dem die lokalen Randbedingungen, die Form, das Material und die mechanischen Systeme synergetische Komponenten eines harmonisch abgestimmten Klimakontrollsystems sind. Unsere Zielsetzung sind ökologische, ökonomische und hochwertige Gebäude zum Wohnen und Arbeiten mit hohem Nutzerkomfort oder kurz: Wir sehen KlimaEngineering als Ausdruck höchsten Respekts vor Mensch und Natur an.

Kontaktanfragen richten Sie bitte an:
E-Mail: frenzel@transsolar.com


Der Lehrstuhl für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München (TUM) beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit der ganzheitlichen Gebäudeoptimierung unter Berücksichtigung zukünftiger Entwicklungen, im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsziele der Europäischen Union (EU): Die Carbon Roadmap der EU sieht vor, dass im Vergleich zu 1990 die CO2-Emissionen des Gebäudesektors bis zum Jahr 2050 um 90 % reduziert werden.

Durch anwendernahe und praxisorientierte Lehre und Forschung gewinnt und vermittelt der Lehrstuhl Erkenntnisse über die ganzheitliche Betrachtung im Gebäude-Stadt-Kontext. So werden zum einen Gebäudestruktur, Fassade und Gebäudetechnik aufeinander abgestimmt, zum anderen wird auf der Ebene der Stadt das Vorgehen um die Parameter Energieversorgung und Nutzung von Synergieeffekten erweitert. Ein besonderes Augenmerk der Lehrstuhlarbeit liegt auf der interdisziplinären und fächerübergreifenden Bachelor- und Masterausbildung von zukünftigen Architekten und Ingenieuren.

Im Rahmen von Forschungsprojekten und Gutachten liegt der Fokus auf der Anwendung von Simulationsprogrammen als Planungswerkzeug zur rechnerischen Abbildung von thermischen sowie licht- und strömungsspezifischen Vorgängen. Damit werden praxisrelevante Erkenntnisse zu den Themen Nutzerkomfort, Energieverbrauch und Tageslichtversorgung erzielt. Die in den letzten Jahren abgeschlossenen sowie die aktuell laufenden Projekte umfassen sowohl Forschungsaufträge von Bundes- und Staatsministerien, als auch Kooperationen mit großen Industrieunternehmen, Mittelständlern und Planungsbüros.

Kontaktanfragen richten Sie bitte an:
Mail: christian.hepf@tum.de
Web: https://www.ar.tum.de/klima/startseite/

Der Mensch empfindet Wärme und Kälte durch Rezeptoren in der Haut. Diese Thermorezeptoren informieren das Gehirn über „zu warm“ bzw. „zu kalt“; wobei sehr viel mehr Rezeptoren auf Kälte programmiert sind. Das Temperaturempfinden ist die einzige menschliche Sensorik, die ausschließliche Information an das Gehirn meldet, wenn sich ein Diskomfort einstellt.

Durch Stoffwechselprozesse erzeugt der Körper Wärme, jedoch muss er gleichzeitig seine Kerntemperatur konstant halten. Daher steht der Körper in ständigem Wärmeaustausch mit seiner Umgebung. Dies geschieht durch:

  • Verdunstung von Flüssigkeiten über Atmung und Haut
  • Konvektion von der Hautoberfläche und über die Atmung an die Raumluft
  • Wärmeleitung des Körpers an Gegenstände
  • Wärmestrahlung an raumumschließende Oberflächen und umgebende Gegenstände

Grundsätzlich stellt sich ein thermischer Komfort ein, wenn die gesamte Wärmebilanz des Körpers im Gleichgewicht steht. Die metabolische Wärmeproduktion durch den Stoffwechsel, hängt von der Aktivität des Menschen ab. Diese wird als met (metablic rate) abgekürzt. Der Wärmeaustausch mit der Umgebung ist abhängig von physikalischen Faktoren wie Lufttemperatur, mittlere Strahlungstemperatur, Luftfeuchte und Luftgeschwindigkeit. Hinzu kommt der Bekleidungsgrad, welcher ebenfalls den Wärmeaustausch beeinflusst. Dieser wird als clo (clothing factor) abgekürzt. Diese sechs Faktoren werden als primäre und dominierende Faktoren für die thermische Behaglichkeit angesehen. Zudem gibt es noch weitere physiologischen (z.B. Alter und Geschlecht) und intermediäre Bedingungen (z.B. Tages-/Jahreszeit und Akklimatisation), die eine Rolle spielen.

Der dänische Wissenschaftler Ole Fanger hat in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts mit zahlreichen Probanden in Testreihen das Wärmeempfinden von Menschen erforscht und so ein statisches Behaglichkeitsmodell in Abhängigkeit der sechs primären Faktoren basierend auf empirischen Ermittlungen der individuellen Wahrnehmung entwickelt. Daraus ist der sogenannte Predicted Mean Vote (PMV) – eine Skala von +3 (zu warm) und -3 (zu kalt) mit 0 als neutral – entstanden. Aus dem PMV lässt sich wiederum der PPD (Predicted Percentage of Dissatisfied) bestimmen. Entsprechend der menschlichen Sensorik spricht man auch hier über die Anzahl der Unzufriedenen und nicht der Zufriedenen. Je geringer der PPD-Wert, also je weniger Prozent der Personen unzufrieden oder je näher der PMV Wert an 0 liegt, desto besser ist per Definition der Komfort in einem Raum.

Demgegenüber stehen adaptive Behaglichkeitsmodelle, welche neben der thermischen Wahrnehmung der Nutzer auch Maßnahmen zur Anpassung an die Umgebung sowie unterschiedliche Erwartungshaltungen bezüglich Innen- und Außenklima berücksichtigen. Hierbei werden Temperaturgrenzwerte für die Innentemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur, der Art der Raumklimatisierung und einem Mittel der Außentemperatur über die letzten sieben Tage des Gebäudes definiert. Diese Ober- und Untergrenzen für die Lufttemperatur definieren somit einen Komfortbereich. Mit steigenden Kriterien und Anforderungen verändern sich die Grenzwerte und das Komfortband wird enger.

Diese beiden Verfahren stellen in Kombination mit der Raumluftbewegung heute die Grundlage für viele deutsche und internationale Normen und Zertifizierungssysteme zur Evaluierung von thermischem Komfort in Gebäuden dar. Dennoch stellt sich zunächst durchaus die Frage, ob ein solcher Trend der richtige Ansatz ist, um thermischen Komfort in Gebäuden nachhaltig bereitzustellen. Gerade unter den steigenden Anforderungen durch mehr Flexibilität und individuellen Arbeitsbedingungen, unter der Voraussetzung von variablen Bekleidungs- und Aktivitätsgrad sowie mehr Luftbewegung stellt ein breiteres Komfortband mehr Spielraum für den individuellen Nutzerkomfort und spart folglich auf Seite der Gebäudetechnik erheblich Energie ein und reduziert den technischen Installationsgrad der Gebäude.

Schadstoffe, Risikostoffe oder besonders besorgniserregende Substanzen: Wie auch immer wir es bezeichnen, Tatsache ist, dass in vielen Produkten und auch Bauprodukten Inhaltsstoffe enthalten sind, die bei der Herstellung, der Verarbeitung und/oder der späteren Nutzung gesundheits- oder umweltgefährdend sein können. Auch kann ein späteres Wieder- oder Weiterverwenden durch solche Inhaltsstoffe bzw. kontaminierte Materialien erschwert oder unmöglich gemacht werden.

Soweit die Problemlage. Leider ist das Thema nicht trivial und auch oftmals fehlt die notwendige Transparenz. Hinzu kommt die Herausforderung, dass ein Produkt im Baubereich nur in seinem Gesamtkontext, d.h. im eingebauten Zustand und in den Wechselwirkungen mit anderen Produkten und Einflüssen bewertet werden sollte. Ein Teppich der z.B. wegen einer ökologischen Produktionsweise als besonders nachhaltig gilt, ist dies auch nicht mehr, wenn er mit dem falschen Kleber befestigt wird. Eine Farbe kann im Außenbereich unproblematisch sein, aber im Innenbereich gesundheitsgefährdend wirken. Es kommt also immer darauf, an, welches Produkt in welchen Mengen und für welchen Zweck verwendet wird.

Genau mit dieser Komplexität beschäftigen sich Bauökologen. Und genau mit solchen Fachleuten hat die DGNB seit 13 Jahren das Thema Schad- und Risikostoffe bearbeitet und differenzierte Produktanforderungen erarbeitet, die zum einen die Planungsfreiheit nicht eingrenzen und gleichzeitig wirtschaftlich umsetzbar sind. Bevor also nun Architekten und Bauschaffende versuchen, sich zum Baumaterialexperten auszubilden oder das vertiefte Studium der hier zur Verfügung gestellten Anforderungen erfolgt, bitten wir darum, sich die folgenden drei Dinge vor Augen zu halten:

  1. Es gibt heute alle Materialien auf dem Markt, mit denen man wirtschaftlich und mit höchsten Ansprüchen an Risiko- und Schadstoffe bauen kann! Genau dafür hat die DGNB im Rahmen ihres Zertifizierungssystems das entsprechende Kriterium mit den Anforderungen für die relevanten Produktgruppen mit Experten erarbeitet, und seit vielen Jahren Praxiserfahrung gesammelt und dieses wird auch ständig aktualisiert. Also fragen Sie einfach den Hersteller nach Materialien, die der DGNB „Qualitätsstufe 4“ genügen. Mehr müssen Sie dann gar nicht mehr tun.
  2. Bauproduktlabels können Orientierung geben. Dafür sind diese in der Regel auch konzipiert worden, aber es gilt genau hinzuschauen. Manche haben Anforderungen an die Inhaltsstoffe, manche auch noch an die Fragen der Lieferkette oder der Herstellungs- und Recyclingprozesse. Um dies transparent zu machen und auch eine Qualitätssicherung zu bieten, hat die DGNB die Labelanerkennung ins Leben gerufen. Hier können sich Bauproduktelabels um eine Anerkennung bewerben, und die Experten der DGNB prüfen, verifizieren und vor allem ordnen die Labels dann transparent hinsichtlich der verschiedenen Themen und Anforderungsniveaus ein. Die bisher anerkannten Labels finden Sie hier.
  3. Ohne Qualitätssicherung funktioniert es nicht! Wenn man bauproduktbezogenen Gesundheits- und Umweltschutz ernst nimmt, dann geht dies nur mit einer entsprechenden Qualitätssicherung des Bau- und Ausbauprozesses auf der Baustelle durch entsprechend qualifizierter Personen. Denn genau dort werden dann doch gerne mal wieder Materialien verwendet die man „gerade zur Hand hatte“ oder sich kurzfristig irgendwo besorgt hat. Ein wichtiges Element ist auch die Qualitätssicherung nach Fertigstellung, nämlich die Innenraumluftmessung vier Wochen nach Fertigstellung auf die Konzentration von gesundheitsschädigenden flüchtigen organischen Verbindungen – TVOC und Formaldehyd. Also: Wenn Sie es ernst meinen, dann überzeugen Sie ihren Bauherren die baubegleitende Qualitätssicherung sowie die Innenraumluftmessung nach Fertigstellung durchzuführen. Denn Gesundheits- und Umweltschutz ist einfach zu wichtig, als dass wir es nicht kontrollieren und verifizieren!

Die folgend aufgelisteten Empfehlungen für Bauelemente sind dem Kriterium „Risiken für die lokale Umwelt“ (ENV1.2) des DGNB Neubauzertifikats entnommen. Die Sortierung nach Bauelementen erleichtert die Lesbarkeit und Zuordenbarkeit der Anforderungen, die hier der höchsten „Qualitätsstufe 4“ entsprechen. Im Kriterium selbst sind zudem weitere, niedrigere Anforderungen formuliert, nebst Hinweisen zur Dokumentation und Darstellung, in welcher „Lebenswegphase“ die benannten Schad- und Risikostoffe Probleme bereiten.

Weiterführende Informationen:

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. legt großen Wert auf das Thema Schad- und Risikostoffe. Bereits im ersten Kriterienkatalog der Zertifizierung für nachhaltige Bürogebäude, veröffentlicht im Jahr 2008, widmet sich ein Kriterium den „Risiken für die lokale Umwelt“ (Kriterium ENV1.2). Kern dieses Kriteriums ist eine umfangreiche Tabelle („ENV1.2 Kriterienmatrix“), die Schad- und Risikostoffe in vielen verschiedenen Bauteilen und Bauprodukten auflistet und anhand von vier Qualitätsstufen bewertet. Damit gibt diese Kriterienmatrix den Planern wichtige Hinweise zum Erreichen sicherer und gesunder Gebäude.

  • Das DGNB System
  • Das DGNB Kriterium ENV1.2
  • DGNB Leitfaden für Auditoren (bald verfügbar)
  • Die Bauprodukteplattform: DGNB Navigator
  • Die REACH Verordnung
  • Serviceplattform für “Green-Building”-Projekte: Building Material Scout (Hinweis: Der Building Material Scout liefert einen einfachen Zugang zu gesunden, intelligenten und nachhaltigen Materialien und Bauprodukten für alle Projektbeteiligten. Building Material Scout bewertet und strukturiert materialbezogene Informationen.)

Dieses Wissen wurde gestiftet von:

2007 gegründet, ist die DGNB heute mit rund 1.200 Mitgliedsorganisationen Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen. Ziel des Vereins ist es, Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienwirtschaft zu fördern und im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit zu verankern. Mit dem DGNB Zertifizierungssystem hat die unabhängige Non-Profit-Organisation ein Planungs- und Optimierungstool zur Bewertung nachhaltiger Gebäude und Quartiere entwickelt, das dabei hilft, die reale Nachhaltigkeit in Bauprojekten zu erhöhen. Dabei fußt das DGNB System auf einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsverständnis, das die Umwelt, den Menschen und die Wirtschaftlichkeit gleichermaßen einbezieht. Über die Fort- und Weiterbildungsplattform DGNB Akademie werden Personen weltweit zu Experten für nachhaltiges Bauen qualifiziert.

www.dgnb.de

Kontaktanfragen richten Sie bitte an:
E-Mail: wissensstiftung@dgnb.de
Telefon: +49 711 722322-0

Building Material Scout

Building Material Scout liefert einen einfachen Zugang zu gesunden, intelligenten und nachhaltigen Materialien und Bauprodukten für alle Projektbeteiligten.

Die umfangreichen Produktinformationen für „Green Building“-Projekte werden auf der Serviceplattform für Finanzierer, Bauherren, Projektentwickler, Architekten, Planer, Baufirmen und Betreiber gebündelt an einem Ort zur Verfügung gestellt.

Building Material Scout bewertet und strukturiert materialbezogene Informationen. Über vordefinierte oder individuell anpassbare Suchmasken wird das Finden der richtigen Produkte und Materialien erleichtert. Dies spart den Nutzern Zeit und bietet Planungssicherheit!

building-material-scout.com

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Telefon: +49 711 687070-3555

Schad- und Risikostoffe beeinträchtigen die Gesundheit von Menschen und verteuern Gebäude auf lange Sicht!

Formaldehyd, leichtflüchtige Kohlenwasserstoff-Verbindungen, Biozide, klassifizierte Schwermetalle und Weichmacher: Diese und weitere Schad- und Risikostoffe stecken in vielen Bauprodukten. Die meisten Planenden stehen vor einer großen Herausforderung, wenn sie ihren Auftraggeberinnen und Auftraggebern sichere und gesunde Gebäude versprechen. Typischerweise stecken in einem Gebäude mehrere Hundert verschiedene Bauprodukte und Baustoffe. Bei jedem einzelnen davon in die Details der technischen Dokumentation zu schauen und auf die Inhaltsstoffe zu achten, kann ein enormer Aufwand sein. Es bietet sich deshalb an, bereits bei der Planung bestimmte konstruktive Lösungen zu bevorzugen und spätestens bei der Ausschreibung klare Anforderungen an die Bauprodukte zu stellen. Dass in der Ausführung eine ordentliche Dokumentation schlussendlich vorliegen und übergeben werden sollte, ist ein großer Mehrwert für die Auftraggeberinnen und Auftraggeber.

Die Vorteile, auf Schad- und Risikostoffe zu verzichten oder zumindest zu minimieren und dies auch zu dokumentieren, liegen auf der Hand:

  • Gesundheitsschutz für die späteren Nutzerinnen und Nutzer der Gebäude und Grundlage für eine gute Innenraumluftqualität
  • Gesundheitsschutz für die Arbeiterinnen und Arbeiter auf den Baustellen
  • Gesundheitsschutz für die Arbeiterinnen und Arbeiter der Produkthersteller
  • Vermeidung der Schädigung von Flora und Fauna
  • Wegfall von teuren Sanierungs- und Umbaukosten und Reduktion des Sanierungsrisikos
  • Minimierung von Entsorgungskosten bei Umbau und Sanierung
  • Qualitätssicherung in der Bauausführung
  • Kostenoptimierte Instandhaltung
  • Steigerung des Gebäudewertes
  • Reduktion von Energiekosten und damit verbundenen Treibhausgas-Emissionen durch geringeren Lüftungsbedarf

Wichtig ist die Betrachtung der relevanten Bauprodukte, um unnötige Arbeit zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund sollte die Herangehensweise immer über die typischen Bauteilgruppen und Bauteile gewerkeweise erfolgen, um damit die Produkte im Kontext ihres jeweiligen Verwendungszwecks zu betrachten.

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Das Hamburger Umweltinstitut – Zentrum für soziale und ökologische Technik e.V. ist ein unabhängiger, gemeinnütziger und als besonders förderungswürdig anerkannter Verein zur wissenschaftlichen Bearbeitung von Umweltthemen.

Hamburger Umweltinstitut e.V.
Trostbrücke 4
20457 Hamburg

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Tel. 49-40-439 20 91
Fax. 49-40-4313 4949
hui@hamburger-umweltinst.org

Im Rahmen der Corona-Krise werden Desinfektionsmittel in großen Mengen eingesetzt. Nicht nur zur Handdesinfektion, sondern auch zur Desinfektion von Gegenständen und Böden. Ganze Straßenzüge werden mit Desinfektionsmitteln behandelt.

Gibt es im medizinischen Bereich, zum Beispiel in Krankenstationen oder Arztpraxen, sehr gute Gründe chemische Desinfektionsmittel zu verwenden, so sind diese für die großflächige und nicht sachkundige Verwendung in Kindergärten, Schulen, Arbeitsstätten oder gar zu Hause eher ungeeignet. Da die zumeist enthaltenen organischen Lösungsmittel gleichzeitig die Atemwege schädigen und vor allem bei Menschen mit Vorerkrankungen wie Asthma zusätzliche Schäden verursachen können. Viele weitere Inhaltsstoffe dieser Desinfektionsmittel sind jedoch gesundheitsschädlich (bspw. krebserregend, sensibilisierend, allergieauslösend, lungen-, leber- und nervenschädigend). Dies gilt beim Einatmen des Nebels aus Sprühflaschen und bei der Anwendung auf der Haut. Zum Beispiel ist das verwendete Isopropanol weitaus giftiger als üblicher Trinkalkohol und auch Aldehyde und Ketone, genauso wie zusätzliche Prozess-Chemikalien und Duftstoffe, weisen ein erhebliches Gesundheitsrisiko auf. Zum anderen ergibt sich das Problem, dass durch die häufige Verwendung dieser fettlösenden Mittel die Hautflora geschädigt wird, sich Resistenzen der entsprechenden Keime bilden können und Dermatosen möglich sind. Durch die ausgetrocknete Haut besteht ein viel höheres Risiko sich die schmerzenden Hände ins Gesicht zu reiben und auf diese Weise noch mehr Keime zu übertragen. Eine entsprechende Feuchtigkeitscreme kann das Problem zusätzlich verschärfen, da die fetthaltige Außenseite des Coronavirus dadurch geradezu aktiv festgehalten wird. Ein zusätzliches Risiko besteht durch Verschlucken und durch Augenkontakt. Die meisten handelsüblichen Desinfektionsmittel enthalten keinerlei Warnhinweise diesbezüglich.

Die bewusste Auswahl eines geeigneten Desinfektionsmittels ist vor diesem Hintergrund unabdingbar. Des Weiteren ist ein sorgfältiges Händewaschen mit Kernseife, Olivenseife oder auch einer anderen haushaltsüblichen Handseife oftmals ebenfalls ausreichend, um mögliche Infektionsrisiken über die Hände oder durch Handkontakt auszuschließen. Dies sollte aktiv in den entsprechenden Bildungseinrichtungen vermittelt werden, anstatt liter- und kanisterweise chemische Lösungsmittel als vermeintlich sichere Lösung anzubieten.

Im Rahmen der Corona-Krise werden Desinfektionsmittel in großen Mengen eingesetzt, nicht nur zur Handdesinfektion, sondern auch zur Desinfektion von Gegenständen, Möbeln oder Oberflächen in Gebäuden. Jedoch sind nicht alle Desinfektionsmittel für Hautkontakt oder unsere Innenräume gemacht.

Empfehlenswerte Maßnahmen bleiben:

  • 1. Gründlich Hände waschen
  • 2. Ethanol mit etwas Glycerin aber ohne Duftstoffe (für Kinder nicht geeignet!)

Jedoch gibt es auch eine Anzahl an Desinfektionsmitteln, die kritische Inhaltsstoffe beinhalten.

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2007 gegründet, ist die DGNB heute mit rund 1.200 Mitgliedsorganisationen Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen. Ziel des Vereins ist es, Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienwirtschaft zu fördern und im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit zu verankern. Mit dem DGNB Zertifizierungssystem hat die unabhängige Non-Profit-Organisation ein Planungs- und Optimierungstool zur Bewertung nachhaltiger Gebäude und Quartiere entwickelt, das dabei hilft, die reale Nachhaltigkeit in Bauprojekten zu erhöhen. Dabei fußt das DGNB System auf einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsverständnis, das die Umwelt, den Menschen und die Wirtschaftlichkeit gleichermaßen einbezieht. Über die Fort- und Weiterbildungsplattform DGNB Akademie werden Personen weltweit zu Experten für nachhaltiges Bauen qualifiziert.

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Weiterführende Informationen:

Das DGNB Kriterium “Verantwortungsbewusste Ressourcengewinnung”

International Labour Organisation:

OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen (https://www.oecd.org/berlin/publikationen/oecd-leitsaetze-fuer-multinationale-unternehmen.htm, 18.06.2020)

EU-Verordnung zur „Festlegung von Pflichten zur Erfüllung der Sorgfaltspflichten in der Lieferkette von Zinn, Tantal, Wolfram, deren Erzen und Gold aus Konflikt- und Hochrisikogebieten“ (https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32017R0821&from=DE)

Im Sinne der zwei Sustainable Development Goals 8 und 12, Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (SDG 8) und Nachhaltiger Konsum und Produktion (SDG 12), ist es in unserer globalisierten Welt wichtig, die sozialen und ökologischen Auswirkungen der oft weit verzweigten und intransparenten Lieferketten kritisch zu hinterfragen.

Erwiesen ist, dass die Marktteilnehmer, Hersteller und deren Lieferanten über das Verbraucherverhalten positiv beeinflusst werden können und wir dies daher aktiver tun müssen.

Verbraucherverhalten beim Bauen von Gebäuden bedeutet:

  • der Verzicht auf bestimmte Produkte,
  • Kaufentscheidungen für Produkte mit Zertifikaten, die ökologische und soziale Standards in der Lieferkette sicherstellen,
  • oder kritisches Nachfragen bei den Herstellern, um zu signalisieren, was den Kunden, zusätzlich zu Qualität und Preis, noch wichtig ist.

Setzen wir Produkte in Gebäuden und dessen Außenanlagen ein, die hinsichtlich ökologischer und sozialer Auswirkungen über die Wertschöpfungskette transparent sind und deren Rohstoffgewinnung und Verarbeitung anerkannten ökologischen und sozialen Standards entsprechen, tragen wir zu den SDGs 8 und 12 bei. Eine verbesserte Transparenz und höhere Standards, besonders in Erzeugerländern, tragen dazu bei, den an der Wertschöpfungskette Beteiligten Erkenntnisse einer verantwortungsbewussten Ressourcengewinnung zugänglich zu machen, gewonnenes Know-how einer nachhaltigen und sozioökologisch akzeptablen Rohstoffgewinnung weiter auszubauen und breiter zu streuen, um so ökologischen und sozialen Missständen entgegenzuwirken.

Standards, umgesetzt in Zertifikaten, unterstützen die Kommunikation „unsichtbarer Attribute“ von Rohstoffen und dienen den beteiligten Unternehmen als klare Richtlinie hinsichtlich unterschiedlicher Aspekte bei der Ressourcengewinnung. „Unsichtbare Attribute“ können beispielsweise soziale oder ökologische Auswirkungen sein, die der Verarbeiter und/oder Endverbraucher anhand des Baustoffs nicht erkennen kann, wie z. B. die Einhaltung der Menschenrechte beim Rohstoffabbau oder die Gefährdung des Grundwassers beim Abbau durch eingesetzte Chemikalien. Standards können dem Verarbeiter/Endverbrauchern komplexe Informationen zum Baustoff glaubhaft vermitteln und zusichern. Sie können helfen, klare Bestimmungen und Anforderungen im internationalen Markt zu harmonisieren und durchzusetzen.

Im Baubereich eingesetzte Produkte unterscheiden sich stark bezüglich ihrer Herkunft, der Art der Gewinnung und der Art der Weiterverarbeitung. Aktuell existieren wenige Standards, die eine umfassende Transparenz und Sicherstellung von Umwelt- und Sozialstandards stärken. Viele Unternehmen betreiben ihre Produktion nach Umweltmanagement-Standards, halten sich an soziale Mindestanforderungen oder berichten umfassend über die für ihre Produktion wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekte im Rahmen von CSR-Berichten. Planer sollten frühzeitig bei der Auswahl von Baustoffen und Bauprodukten die Herkunft und Abbaubedingungen der in den Bauprodukten verarbeiteten Rohstoffe berücksichtigen und mit ihren Bauherren aktiv besprechen.

Bei Zertifikaten (oder Labels) sollten die ökologischen Anforderungen zum Ziel haben, negative Umweltauswirkungen im Bereich der Rohstoffgewinnung und Verarbeitung zu verringern. Folgende Themen sollen in den Standards angesprochen werden:

  1. Schutz und Erhalt der Biodiversität (Artenvielfalt)
  2. Sicherung des Fortbestehens und Schutz von Ökosystemen (Lebensraumvielfalt) – Naturräume sollen wieder in einen, dem ursprünglichen Zustand mindestens gleichwertigen Zustand, überführt werden. Es gilt das Verschlechterungsverbot.
  3. Erhalt von Schutzfunktionen von Ökosystemen (Hochwasserschutz, Trinkwasser, Lawinen, etc.)
  4. Erhalt von Böden und Landschaften durch Reduktion der Flächeninanspruchnahme
  5. Erhalt der Bodenqualität durch Vermeidung von biologischer, chemischer und physikalischer Bodendegradation (z. B. Bodenverdichtung, Bodenerosion, Bodenkontamination durch den Einsatz von umwelt-, gesundheitsschädlichen und gefährlichen Chemikalien)
  6. Erhalt des natürlichen Wasserkreislaufs
  7. Reduktion des Wasserverbrauchs und Vermeidung von Auswirkungen auf Oberflächengewässer- und/oder Grundwasserstände sowie deren Qualität
  8. Vermeidung von Wasserverschmutzung (z.B. Vermeidung von Auswirkungen auf die Wasserqualität durch Abwässer)
  9. Vermeidung von Abfällen insbesondere giftigen Abfällen
  10. Erhalt der Luftqualität durch Vermeidung schädlicher Emissionen
  11. Reduzierung der Umweltwirkungen von Transporten (z.B. über Nutzung lokaler/regionaler Rohstoffquellen)

Soziale Anforderungen sollen zum Ziel haben, negative soziale Auswirkungen durch die Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen zu verhindern. Die Anforderungen im Bereich der sozialen Themen orientieren sich u. a. am Menschenrechtsabkommen und den Arbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), dem ISEAL Assurance Code und den OECD-Leitlinien für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht.

  1. Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit gemäß ILO-Übereinkommen
  2. Einhaltung von grundlegenden ILO-Kernarbeitsnormen und Arbeitsschutzmaßnahmen (Vermeidung von Arbeitsunfällen/Schutz der Arbeiter vor Gefahrenquellen) über die gesamte Liefer- und Wertschöpfungskette
  3. Einhaltung von Arbeitsrechten (z. B. Zusicherung eines den gesetzlichen Vorgaben entsprechenden schriftlichen Arbeitsvertrags), das auch für Subunternehmer gilt
  4. Einhaltung von dem Recht auf Vereinigungsfreiheit, Schutz des Vereinigungsrechtes und auf Kollektivverhandlungen gemäß ILO-Übereinkommen 87 und 98
  5. Zahlung gleicher Löhne und Nichtdiskriminierung am Arbeitsplatz gemäß ILO-Übereinkommen 100 und 111
  6. Erhalt kultureller Werte und Einhaltung der Rechte indigener Völker bzw. der lokalen Bevölkerung. Vermeidung von Nutzungskonflikten und der Gefährdung der Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung durch mögliche negative Auswirkungen der Rohstoffgewinnung, Verarbeitung oder Herstellung von Produkten (Landvertreibungen, Zwangsumsiedlungen sowie Beeinträchtigung der Ernährungssicherung)
  7. Umsetzung „ethischen Wirtschaftens“ (wie z. B. Verhinderung von Korruption, Umsetzung fairer Geschäftspraktiken, Einhaltung von Gesetzen)

Holzprodukte, Naturstein, Beton, Metalle, Glas: Häufig werden Produkte aus diesen Werkstoffen unter großer Beeinträchtigung von Umwelt oder unter zweifelhaften sozialen Bedingungen gewonnen, abgebaut oder weiterverarbeitet. Herstellerzertifikate und Produktlabels helfen dabei, Umwelt- und Sozial-Standards auch in der globalisierten Welt durchgängig einzuhalten.

Um Lieferkettenproblematiken anzusprechen, können Sie zusätzlich, oder falls kein entsprechendes Label vorliegt, bei jedem Hersteller von Bauprodukten mit Hilfe folgender Checkliste strukturiert und kritisch nachfragen. Bitte tun Sie dies, denn nur wenn alle Fragen mit „Ja“ beantwortet sind, ist der Nachweis erbracht!

Produktlabels für Bauprodukte, die ethische und ökologische Kriterien bei Rohstoffentnahme, Transporten und Produktion beachten (Hinweis: die folgende Auflistung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit):

Holz und Holzprodukte

Natursteine

Beton

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2007 gegründet, ist die DGNB heute mit rund 1.200 Mitgliedsorganisationen Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen. Ziel des Vereins ist es, Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienwirtschaft zu fördern und im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit zu verankern. Mit dem DGNB Zertifizierungssystem hat die unabhängige Non-Profit-Organisation ein Planungs- und Optimierungstool zur Bewertung nachhaltiger Gebäude und Quartiere entwickelt, das dabei hilft, die reale Nachhaltigkeit in Bauprojekten zu erhöhen. Dabei fußt das DGNB System auf einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsverständnis, das die Umwelt, den Menschen und die Wirtschaftlichkeit gleichermaßen einbezieht. Über die Fort- und Weiterbildungsplattform DGNB Akademie werden Personen weltweit zu Experten für nachhaltiges Bauen qualifiziert.

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Bei der Frage nach dem Klimaschutzbeitrag von Gebäuden kann man sich darüber streiten, ob neutral bereits gut genug ist. In der CO2-Bilanzierung, wie sie im Rahmenwerk für klimaneutrale Gebäude und Standorte definiert ist, ist der Begriff der Neutralität gleichbedeutend mit der mathematischen Zielgröße Null als Minimalanforderung. Verlässt man die rein bilanzielle Betrachtung, drückt „neutral“ nur unzureichend aus, was die Gebäude, die heute schon klimaneutral betrieben werden, tatsächlich leisten: einen positiven Beitrag zum Klimaschutz. Diese vorbildlichen Projekte hervorzuheben, ihre Erfolgsfaktoren vorzustellen und damit andere zu inspirieren, das hat sich die DGNB zum Ziel gesetzt. Aus diesem Grund gibt es die DGNB Auszeichnung „Klimapositiv“.

Gebäude kann man heute bereits so planen, umsetzen und betreiben, dass sie klimapositiv sind – das ist die gute Nachricht, die man auch nicht oft genug wiederholen kann. Wirtschaftliche Lösungen bestehen hier jedoch sicher nicht im reinen Abarbeiten und Umsetzen von Maßnahmen, ohne die übergeordneten Zusammenhänge zu berücksichtigen. Daher muss das heute vorherrschende, eher reaktionäre Handeln dringend durch ein sinnvolles, systematisches Vorgehen ersetzt werden. Jede Entscheidung und Maßnahme muss unter den folgenden Aspekten bewertet bzw. auf diese hin ausgelegt werden:

1. Minimierung des gesamten Energiebedarfs

2. Effiziente Erzeugung von Energie

3. Auswahl von Energieträgern mit möglichst geringer CO2-Intensität

Über eine strukturierte Vorgehensweise können wir heute Gebäude planen, bauen und betrieben, damit sie klimaneutral bzw. idealerweise klimapositiv werden.

Gebäude werden somit aktive Elemente der Klima- und Energiewende, unabhängig und resilient, und senken nicht nur die CO2-Bilanz des Gebäudes- sondern auch die des Energiesektors.

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Durch anwendernahe und praxisorientierte Lehre und Forschung gewinnt und vermittelt der Lehrstuhl Erkenntnisse über die ganzheitliche Betrachtung im Gebäude-Stadt-Kontext. So werden zum einen Gebäudestruktur, Fassade und Gebäudetechnik aufeinander abgestimmt, zum anderen wird auf der Ebene der Stadt das Vorgehen um die Parameter Energieversorgung und Nutzung von Synergieeffekten erweitert. Ein besonderes Augenmerk der Lehrstuhlarbeit liegt auf der interdisziplinären und fächerübergreifenden Bachelor- und Masterausbildung von zukünftigen Architekten und Ingenieuren.

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