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Solar-Gründächer bringen zahlreiche Vorteile im Bereich des Regenwassermanagements, der Energiewende oder auch der Erhaltung der Artenvielfalt mit. Bei der Planung und dem Anlegen eines Solar-Gründachs müssen allerdings einige Aspekte besonders beachtet und Fallstricke vermieden werden. Der Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG) hat daher in einer 4-seitigen Broschüre die wichtigsten Tipps zusammengestellt, worauf bei einem Solar-Gründach geachtet werden sollte. Bei der kurzen Broschüre BuGG-Fokus “Solar Gründach” handelt es sich um Auszüge aus der BuGG-Fachinformation “Solar-Gründach”.

Die Broschüre BuGG-Fokus “Solar-Gründach” kann neben weiteren Veröffentlichungen auch über die Website des BuGG bezogen werden.

Dieses wissen wurde gestiftet von:

Dr. Gunter Mann (Diplom Biologe), Präsident des Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG), Berlin:

Zahlreiche Fachvorträge und Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und Büchern zum Thema Dach- und Fassadenbegrünung, seit 2002 Mitglied im FLL-Arbeitskreis Dachbegrünung und seit 2005 im zugehörigen Regelwerksausschuss (RWA). Ebenso Mitglied der FLL-Regelwerksauschüsse Verkehrsflächen auf Bauwerken und Fassadenbegrünung.

Kontaktanfragen richten Sie bitte an:

Dr. Gunter Mann
gunter.mann@bugg.de
info@bugg.de
www.gebaeudegruen.info

Um die Klimaziele zu erreichen und Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ist es elementar, die dringend benötigten Flächen nicht in Konkurrenz zueinander zu stellen, sondern möglichst sinnvoll mehrfach zu nutzen. Solar-Gründächer (Kombination Photovoltaik (PV) und Dachbegrünung) stellen eine solche erprobte Mehrfachnutzung dar und stehen für eine ganzheitliche Betrachtung von Energiewende, Klima- und Umweltschutz.

Im Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP und in der Eröffnungsbilanz wird eine Solar-Pflicht für neue Gewerbedächer und eine Regelnutzung für Wohngebäude angekündigt. Dies stellt die Dachbegrünung als bereits heute genutzte und in vielen Städten vorgeschriebene Möglichkeit zur Klimaanpassung (Hitze- und Hochwasserschutz), Erhalt der Artenvielfalt und Ressourcenschonung (Schutz der Dachhaut vor Beschädigung) in Frage.

Vorteile von Solar-Gründächern

Grundsätzlich sprechen zahlreiche Vorteile und Synergieeffekte für einen verstärkten Einsatz von Solar-Gründächern auf geeigneten Flachdächern:

  1. Hitzeschutz für mehr Effizienz und mehr Lebensqualität: Solar-Gründächer heizen sich weniger auf als Dächer, auf denen nur Photovoltaikmodule stehen. Dies führt u. a. zu einem höheren Wirkungsgrad der Solarzellen. Zudem senken Solar-Gründächer die Umgebungstemperatur bzw. kühlen diese ab, binden Staub, verbessern das Mikroklima und sorgen für einen verbesserten Schallschutz. Alles zusammen verbessern sie die Lebensqualität für die Anwohner insbesondere bei Hitzewellen deutlich.
  1. Dämmung des Gebäudes: Ein Solar-Gründach wirkt zudem wie eine natürliche Klimaanlage und Wärmedämmung. Der Klimatisierungs- und Wärmebedarf im Gebäude reduziert sich und es kann Energie eingespart werden.
  1. Ressourcenschonung durch den Schutz der Dachabdichtung: Bei Solar-Gründächern dient der eingebaute Gründachaufbau als Auflast für die Windsogsicherung der PV-Anlage. Dachdurchdringungen oder sonstige Eingriffe in die Dachabdichtung und Gebäudesubstanz können dann entfallen. Die Begrünung schützt das Dach zudem vor UV-Strahlung und mechanischer Beschädigung.
  1. Geringer Reparatur- und Sanierungsaufwand: Die Reparatur- und Sanierungsanfälligkeit ist im Vergleich zu Dächern mit PV-Anlagen ohne Begrünung deutlich geringer. Einer Online-Befragung des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks und Bundesverbands GebäudeGrün zufolge gehen die Antwortenden davon aus, dass Solar-Gründächer erst nach über 20 Jahren einer größeren Reparatur bedürfen. Zum Vergleich: Bei PV-Dächern ist diese schon nach 10 – 15 Jahren fällig. Zudem ist die Reparatur eines PV-Dachs sehr aufwändig und kostenintensiv.
  1. Schutz vor Hochwasser und Entlastung der öffentlichen Entwässerung: Solar-Gründächer speichern Regenwasser, verzögern den Wasserabfluss und helfen insbesondere bei den zunehmenden Starkregenereignissen gegen hohe Spitzenabflüsse. Dachbegrünungen speichern mindestens 40 – 50 % des Jahresniederschlags. Deshalb sind in vielen Städten Dachbegrünungen bei Flachdächern in den Bausatzungen bereits vorgeschrieben.
  1. Flächeneinsparung: Werden die Einleitbeschränkungen der Kommunen für den Regenwasserabfluss nicht über ein begrüntes Dach eingehalten, müssen andere Lösungen wie z. B. Regenwasserrückhaltebecken oder Zisternen genutzt werden. Diese benötigen weitere Flächen, die in Zeiten steigender Bodenpreise kostspielig sind. Da begrünte Dächer auch als Minderungsmaßnahme im Eingriff in die Natur angerechnet werden können, werden Ausgleichsflächen eingespart.
  1. Schutz und Steigerung der Artenvielfalt (Biodiversität): Dachbegrünungen haben einen positiven Effekt auf die Biodiversität und helfen, den Rückgang der blütenbestäubenden Insekten zu mindern. Begrünte Dächer sind ein wichtiger Ersatzlebensraum für Pflanzen und Tiere. Die Solaranlage sorgt für unterschiedliche Licht-Schatten- sowie Feuchtigkeitsverhältnisse. Die dadurch geschaffenen abwechslungsreichen Standortbedingungen fördern zusätzlich die Artenvielfalt von Flora und Fauna.

Solargründächer – etablierte Technik mit Potenzial

(Solar-)Gründächer sind eine etablierte Technologie, die schon seit Jahrzehnten in verschiedenen Varianten eingesetzt wird. Über 100 Städte (> 20 000 Einwohner:innen) haben bereits eigene Förderprogramme für Gründächer aufgelegt. Städte wie Hamburg, Freiburg und Hannover fördern sogar gezielt Solar-Gründächer. Auch die KfW unterstützt Dachbegrünungen in ihren Effizienzförderprogrammen. Deutsche Firmen gehören zu den weltweiten Marktführern, installieren erprobte Systeme und arbeiten beständig an ihrer Weiterentwicklung.

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